Hitzschlag beim Hund: So schützt du deinen Hund im Sommer
Hunde können nur eingeschränkt schwitzen und überhitzen deutlich schneller als Menschen – schon bei milden Temperaturen wird ein geparktes Auto zur tödlichen Falle.
Zuletzt aktualisiert: September 2026
Die häufigsten Sommergefahren
- Geparktes Auto: Schon bei 20 °C Außentemperatur heizt sich ein Auto in wenigen Minuten gefährlich auf – im Hochsommer kann die Innentemperatur weit über 50 °C steigen. Fensterspalt hilft kaum.
- Heißer Asphalt: Der Boden kann bei Sonne schnell über 50 °C erreichen – Verbrennungen an den Pfoten drohen.
- Anstrengung in der Mittagshitze: Spaziergänge und Spiel lieber in die kühlen Morgen- oder Abendstunden legen.
- Zu wenig Wasser: Immer frisches Wasser mitnehmen und auf regelmäßige Trinkpausen achten.
- Zwang in der Sonne: Hunde sollten immer Zugang zu Schatten und kühlen Rückzugsorten haben.
Hitzschlag erkennen und richtig handeln
- Symptome erkennen: starkes Hecheln, rote oder trockene Schleimhäute, Taumeln, Schwäche, Erbrechen.
- Sofort in den Schatten oder kühlen Raum bringen.
- Hund vorsichtig mit lauwarmem (nicht eiskaltem!) Wasser abkühlen – beginnend an Pfoten und Beinen.
- Trinken anbieten, aber nicht zwingen.
- Umgehend den Tierarzt oder die Tierklinik kontaktieren – ein Hitzschlag ist ein medizinischer Notfall.
Diese Hinweise ersetzen keine tierärztliche Beratung. Bei Anzeichen eines Hitzschlags zählt jede Minute: sofort abkühlen und den tierärztlichen Notdienst kontaktieren.